Augengesundheit

"Adleraugen" - haben wir in jungen Jahren - später lässt die Sehkraft oft nach. Das alltäglich Leben stresst unsere Augen zusätzlich - durch Computer, Smartphone oder langes Fernsehen.
Daher ist es wichtig auf die Gesundheit unserer Augen zu achten.

Immer mehr Menschen schauen täglich über längere Zeit auf einen Computerbildschirm, sowohl bei der Arbeit als auch privat. Ob beim „Surfen“ im Internet oder bei PC-Spielen, die Augen werden dabei stark beansprucht. Stundenlanges Starren auf den Bildschirm lässt die Augen austrocknen. Wir haben Tipps gegen das „Büroaugen- Syndrom“.

Um ungesunden Begleiterscheinungen längerer Computeraktivität wie gereizten Augen, Nackenverspannungen, Rücken- und Kopfschmerzen vorzubeugen, sind folgende Faktoren maßgeblich. Die Verwendung eines guten Bildschirms und dessen ergonomisch und lichttechnisch richtige Platzierung sowie vor allem ein gutes, bei Bedarf mit Brille oder Kontaktlinsen korrigiertes Sehvermögen.

Jeder fünfte Patient, der in Deutschland einen Augenarzt aufsucht, klagt über juckende, brennende und extrem lichtempfindliche Augen. Die Augen haben hier oft zu wenig Tränenflüssigkeit oder die Zusammensetzung des Tränenfilms stimmt nicht mehr. „Syndrom des trockenen Auges“ oder auch „Büroaugen-Syndrom“ wird das Leiden genannt. Die Beschwerden sind nicht nur lästig. Ohne Behandlung kann die natürliche Abwehr des Auges gegen Krankheitserreger, wie z.B. Herpesviren, herabgesetzt werden. Ist der Tränenfilm vermindert, raut sich im Extremfall die Hornhaut auf, was oft zu Sehstörungen führt.


Oft ist die Luft am Arbeitsplatz zu trocken. Dadurch trocknen die Augen zusätzlich aus. Schaffen Sie Abhilfe, indem sie die Luft im Büro befeuchten. Eine etwa 50-prozentige Luftfeuchtigkeit ist optimal. Einfach einige Schalen mit Wasser aufstellen.
Setzen Sie die Augen nicht direkter Luftströmung aus wie Lüftungsgebläse oder Klimaanlagen. Halten Sie das Büro rauchfrei und entstauben Sie ab und zu Ihren Schreibtisch.

Schauen Sie alle zehn Minuten kurz zum Fenster hinaus, und blinzeln Sie immer wieder ganz bewusst. Das sorgt für Entspannung. Oder lassen Sie den Blick von oben nach unten und von der einen Seite zur anderen schweifen. Schauen Sie dabei auf die Umrisse der Objekte am Rande Ihres Gesichtsfeldes.

Durch das Gähnen wird die Gesichtsmuskulatur entspannt und die Augen befeuchtet. Wenn Sie dabei auch noch ein paar Tränen weinen können, umso besser. Manchmal helfen auch künstliche Tränen. Neuere Präparate, die Sie bei uns erhalten können, enthalten alle Anteile des natürlichen Tränenfilms. Wir beraten Sie gern.

Wichtig. Üben Sie keinen Druck auf die Augen aus. Stellen Sie sich einige Minuten schöne Dinge vor, zum Beispiel eine Landschaft oder farbige Gegenstände. Dann entfernen Sie ganz langsam die Hände von den Augen. Dunkelheit und Wärme tun den Augen gut.

Falls keine krankheitsbedingte Einschränkung besteht, mindestens zwei Liter am Tag.

Zu schwache oder nicht richtig angepasste Brillengläser begünstigen trockene Augen.

Unsere Empfehlung für Sie: Liponit und Systane.